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News und Aktuelles

Welttag der Patienten-
sicherheit

Hannover, 17. September 2019


  • Am 17.09.2019 ist der Welttag der Patientensicherheit.
  • Der Aktionstag wird u.a. durch das Aktionsbündnis Patientensicherheit und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefördert, bundesweit und auf der ganzen Welt finden zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt.
  • Der Aktionstag soll über wirksame Lösungsansätze für mehr Qualität und Sicherheit in der medizinischen Versorgung informieren und Medien und Öffentlichkeit zu zentralen Themen rund um Patientensicherheit sensibilisieren.
  • Aktuell infizieren sich in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) jedes Jahr schätzungsweise 400.000 bis 600.000 Patienten im Krankenhaus. Davon verlaufen ungefähr 10.000 bis 15.000 dieser Krankenhausinfektionen tödlich.
  • Durch den Einsatz von MAGNEZIX® Implantaten entfällt eine Materialentfernung, und die Infektionsgefahr im Rahmen einer Zweitoperation sowie des entsprechenden stationären Aufenthaltes wird dadurch gänzlich vermieden. Damit tragen MAGNEZIX® Implantate einen wesentlichen Teil zur Patientensicherheit bei.

 

 

 

Das Gesundheitssystem in Deutschland hat im Bereich der Patientensicherheit noch erheblichen Nachholbedarf. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge infizieren sich jedes Jahr schätzungsweise 400.000 bis 600.000 Patienten im Krankenhaus, ungefähr 10.000 bis 15.000 dieser Krankenhausinfektionen verlaufen tödlich.

Präventionsmaßnahmen sind im Klinikalltag generell jedoch nur schwer umzusetzen. Patientensicherheit ist ein Kostenfaktor, der die unter erheblichem Kostendruck stehenden Klinik- und Krankenhausbetreiber stark belastet. Unterbesetzung und enorme Arbeitsüberlastung des medizinischen Personals schränken dabei den Handlungsspielraum zusätzlich ein.

Um eine anhaltende Verbesserung der Patientensicherheit zu erreichen, müssten moderne, international entwickelte sowie erprobte Maßnahmen und Methoden schneller und auf breiter Front eingeführt werden. Experten fordern deshalb mehr Innovationsbereitschaft, Transparenz und Aufklärung sowie insbesondere auch eine Stärkung der Informationsbasis und Position der Patienten.

Im Rahmen des Welttags der Patientensicherheit sind daher alle Akteure des Gesundheitswesens angehalten, ihre Lösungen und Beiträge für mehr Patientensicherheit aktiv zu präsentieren.

Die Syntellix AG hat mit MAGNEZIX® eine innovative Magnesium-Technologie entwickelt und patentiert, die einen neuen Standard für Implantate in der Orthopädie und Unfallchirurgie definiert und große Potenziale im Bereich der Patientensicherheit bietet.

Denn: Bisher wurden zur Fixierung von Knochenbrüchen vorrangig Implantate aus Titan verwendet. Dieses Metall ist jedoch ein Fremdmaterial für den Körper, woraus Schmerzen, Infektionen und auch ein Knochenabbau resultieren können. Um spätere Komplikationen und Probleme zu minimieren, müssen bzw. sollten die Metallimplantate nach Knochenheilung in einer Folgeoperation entfernt werden, die wiederum erhebliche Risiken für die Patienten von der Anästhesie über Nerven- und Gefäßverletzungen bis hin zu Infektionen nach sich ziehen kann.

Nicht so jedoch mit den technologisch führenden Magnesium-Implantaten aus MAGNEZIX®: Diese werden vom Körper nicht nur ab-, sondern zu Knochengewebe umgebaut – eine weitere Operation zur Entfernung ist überflüssig. Magnesium ist ein natürliches, essentielles Stoffwechselelement und für viele wichtige Funktionen im Körper (u.a. Knochenaufbau) unverzichtbar. Seine hervorragende Verträglichkeit ist klinisch geprüft und ausführlich wissenschaftlich belegt. Darüber hinaus wirkt es antibakteriell und kann helfen, Infektionen im Knochen zu verhindern. Experimentellen Untersuchungen zufolge kann Magnesium sogar Knochenkrebs potenziell wirksam vorbeugen.

MAGNEZIX® Implantate erfüllen höchste Sicherheitsanforderungen und sind „Made in Germany“, verfügen aktuell über Zulassungen bzw. Registrierungen in rund 60 Ländern und wurden bereits weltweit erfolgreich in Tausenden von Operationen eingesetzt. Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen zeigen und bestätigen die Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit der Implantate. In aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Publikationen zu verschiedenen klinischen Anwendungen werden MAGNEZIX® Implantate als sehr „vorteilhaft“ bzw. sogar als „klinisch überlegen“ gegenüber herkömmlichen Titanimplantaten bewertet. Ein führender Chirurg aus Singapur spricht in diesem Zusammenhang sogar vom „neuen Goldstandard". 

Alle MAGNEZIX® Implantate werden bereits steril und einzeln verpackt ausgeliefert, sie müssen nicht erst noch im Krankenhaus konfektioniert und sterilisiert werden – das Kontaminationsrisiko wird so weiter reduziert. Ihre Handhabung erfolgt gemäß etablierter Operationstechniken und bietet den Chirurgen, dank bewährter und bekannter Verfahren, Sicherheit in der Anwendung neuester Implantat-Technologie und der täglichen klinischen Routine.

Neben den unmittelbaren Vorteilen im besten Interesse des Patienten sowie der Entlastung des medizinischen Personals bieten Magnesium-Implantate auch für die Kostenträger im Gesundheitssystem erhebliche Einsparpotenziale – bei gleichzeitig höherer Behandlungsqualität. Laut dem Statischen Bundesamt (Destatis) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) fallen pro Jahr in Deutschland knapp 1 Mrd. Euro an direkten (u.a. Operation, Versorgung) und indirekten (Behandlung von Infektionen, Arbeitsausfall etc.) Kosten im Zusammenhang mit Implantat-Entfernungen an. Diese enormen Ausgaben könnten durch den breiten Einsatz von MAGNEZIX® bereits heute um ca. 300 Mio. Euro reduziert werden, wodurch alle Beteiligten im Gesundheitssystem nachhaltig profitieren würden.

Neben Orthopädie und Unfallchirurgie bietet ein Anwendungstransfer von MAGNEZIX® auf andere medizinische Felder wie z. B. Neurochirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder dentale Implantologie enorme Nutzenpotenziale für eine bessere, sichere und gleichzeitig kosteneffizientere Versorgung für Patienten in der Zukunft.